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Grundlagen der Erkenntnis

Die Transaktionsanalyse ist nicht nur ein psychoanalytisches Verfahren, sie stellt auch eine Theorie der menschlichen Persönlichkeit dar. Nach der International Transactional Analysis Association (ITAA) definiert sich Transaktionsanalyse folgendermaßen: „Die Transaktionsanalyse ist eine Therapie der menschlichen Person und zugleich eine Richtung der Psychoanalyse, die darauf abzielt, sowohl die Entwicklung wie auch die Veränderung der Persönlichkeiten zu fördern.“

Grundüberzeugungen der Transaktionsanalyse

Die Transaktionsanalyse geht von drei Grundanschauungen aus:

  • Die Menschen sind in Ordnung und von Grund auf gut.
  • Jeder hat die Fähigkeit zum Denken.
  • Der Mensch entscheidet über sein eigenes Leben und kann seine Entscheidungen auch ändern.

Für die Praxis der Transaktionsanalyse führt dies zu zwei elementaren Prinzipien:

  • Die Grundlage für jede Arbeit ist ein Vertrag.
  • Die Kommunikation ist frei und offen.

Ich-Zustands-Modell

Strukturmodell

Die TA geht von der Annahme aus, dass jeder Mensch aus drei verschiedenen Ich-Zuständen heraus reagieren kann, die er bereits in der Kindheit entwickelt: Nach dem StrukturmodellUrsprungsmodell lässt sich analysieren, woher der Ich-Zustand stammt und wann er entwickelt wurde. Zur Darstellung der Ich-Zustände hat sich in der TA das folgende Modell eingebürgert: Die Ich-Zustände werden durch drei Kreise dargestellt: EL, ER und K sind Abkürzungen. Eric Berne sprach auch von „psychischen Organen“. oder

Das Ich-Zustands-Modell

  • Ob er so fühlt, denkt oder handelt, wie er es von anderen Autoritätspersonen früher (Eltern) oder gegenwärtig übernommen hat (Eltern-Ich-Zustand = EL), Eric Berne: Exteropsyche.
  • Ob er so fühlt, denkt oder handelt, wie er es in der Gegenwart nach den Gesichtspunkten der Situation und der Realität selbst bewusst entschieden hat (Erwachsenen-Ich-Zustand = ER), Eric Berne: Neopsyche.
  • Ob ein Mensch so fühlt, denkt oder handelt, wie er es als Kind auf Grund seiner Lebenssituation unbewusst oder bewusst selbst beschlossen hat zu tun (Kind-Ich-Zustand = K), Eric Berne nannte dies Archeopsyche.

Funktionsmodell

Das Funktionsmodell verwendet die gleichen Bezeichnungen für die Ich-Zustände wie das Strukturmodell, bezieht sich aber auf das von außen bzw. von innen (aus der eigenen Perspektive) beobachtbare Verhalten. Das Erleben und Verhalten des Menschen wird als Ausdruck wechselnder Ich-Zustände aufgefasst und führt die Beziehungen zwischen den Personen auf die Transaktionen zwischen o.g. Zuständen zurück. Auf der Meta-Ebene, also der Kommunikationsebene, auf der wir uns über unsere Kommunikationsmuster austauschen, hat der in Transaktionsanalyse geschulte Mensch die Möglichkeit, mehr Klarheit über die Beziehungsebene zwischen den Beteiligten in ein Gespräch hinein zu bringen.

Entsprechend diesem Modell kann sich jemand wie folgt verhalten:

  • fürsorglich oder kritisch (Eltern-Ich-Zustand)
  • der Situation angemessen und logisch (Erwachsenen-Ich-Zustand)
  • natürlich oder angepasst oder rebellisch (Kind-Ich-Zustand).

Ziel der TA

Das Ziel der TA ist ein Akzeptieren der eigenen Person (Ich bin o.k., so wie ich bin, auch mit meinen Defiziten) und eine Veränderung des gewohnten, bislang gelebten eigenen Verhaltens. Die so gewonnene Klarheit gegenüber eigenen Gefühlen und Wertungen hilft dem Klienten / Mitarbeitenden Handlungsspielraum gegenüber anderen Menschen zu gewinnen, weil er durch den trainierten intrapersonellen Dialog in der Lage ist, Klarheit auch über die tatsächlichen Erwartungen seines Gegenübers zu erreichen.

Die Wirksamkeit der Methode entwickelt sich in der Dynamik sich begegnender unterschiedlicher Aktionszustände, welche durch oftmals nicht erwartete Reaktionen beantwortet werden. Diese dann in der Transaktion im Dialog entstehenden Möglichkeiten (parallele, überkreuzte oder verdeckte Transaktion) gilt es zu erkennen und einzuschätzen. Durch die wertschätzende Konfliktbewältigung erzielt die TA auch die Möglichkeit, sich selbst besser zu erkennen und durch das Zuordnen der eigenen Bewusstseinszustände beiden Seiten im Kommunikationsprozess einen erweiterten Interventionsspielraum zu ermöglichen oder die eigenen Kommunikationsmuster mehr von außen zu betrachten und bei Bedarf zu verändern.

Das Ziel, auch in schwierigen Situationen adäquat agieren und reagieren zu können, kann sowohl im persönlichen wie im professionellen Bereich eine wertvolle Hilfe im Umgang mit kritischen Partnern oder aufgebrachten, enttäuschten oder Hilfe suchenden Personen bieten.

Transaktionen

Um den Fluss der Kommunikation zu betrachten, wird in der Transaktionsanalyse jeweils eine Äußerung und/oder ein körpersprachliches Verhalten einer Person A und die direkte Reaktion von Person B darauf als eine Transaktion bezeichnet. Nun kann analysiert werden, aus welchem Ich-Zustand Person A sich geäußert bzw. verhalten und aus welchem Ich-Zustand Person B reagiert hat. Erfolgt die Reaktion aus dem angesprochenen Ich-Zustand, nennt man sie eine parallele Transaktion. Parallele Transaktionen werden in der Regel parallel fortgesetzt. Erfolgt die Transaktion aus einem unerwarteten Ich-Zustand, wird sie gekreuzte Transaktion genannt. Gekreuzte Transaktionen ziehen häufig bei einem oder bei beiden Gesprächspartnern einen Wechsel des Ich-Zustandes nach sich. Von verdeckten Transaktionen spricht man dann, wenn unter einer offenen ("sozialen") Botschaft noch eine zweite verdeckte ("psychologische") liegt, die meist nonverbal aus einem anderen Ich-Zustand als dem der offenen Botschaft vermittelt wird. Nach Berne fällt die Entscheidung über den Verlauf der Transaktionen hierbei immer auf der psychologischen und nicht auf der sozialen Ebene, d.h. die Reaktion erfolgt regelmäßig auf den verdeckten stimulus. Verdeckte Botschaften münden – wenn sie nicht bewusst gemacht und offen angesprochen werden – häufig in psychologischen Spielen.

Spiele

Berne definiert den Begriff wie folgt: Ein Spiel besteht aus einer fortlaufenden Folge verdeckter Komplementär-Transaktionen, die zu einem ganz bestimmten, voraussagbaren Ereignis führen.

Mit Spielen werden in der Transaktionsanalyse komplexe Transaktionen beschrieben, die immer wiederkehrende Muster aufweisen und zum Schluss meist mit unguten Gefühlen ausgehen – im Gegensatz zu dem, was üblicherweise unter Spiel verstanden wird. Spiele dienen in der Regel dazu, die eigene Lebensposition und das Bild, welches wir von anderen bzw. uns selbst haben, zu bestätigen. Ein typisches Spiel wird z. B. aus der Opferposition heraus begonnen z. B. mit dem „Ruf nach Hilfe“. Beteiligte können in dieses Spiel einsteigen und Vorschläge zur Lösung anbieten („Warum machst du nicht …?“). Das Opfer hält aber seine Position aufrecht, indem es die Vorschläge abwertet („Ja, aber …“). Die Überzeugung „Ich bin hilflos“ wird durch dieses Spiel aufrechterhalten und bestätigt. Das Dramadreieck von Stephen Karpman hilft bei der Klärung solch unproduktiver Kommunikationsabläufe.

In besonderen Situationen, z. B. bei verbalem Flirten, können von den Transaktionspartnern auch Spiele im Sinne der Transaktionsanalyse entwickelt werden, die von den Beteiligten als angenehm und reizvoll empfunden werden.

Verbreitung in Deutschland

Nach einer populären Veröffentlichung von Thomas A. Harris ist die Transaktionsanalyse in Deutschland heute relativ bekannt. Dieser Mitarbeiter von Eric Berne hat sein Buch, wie er selbst sagt, populärwissenschaftlich verkürzt mit „Ich bin o.k. – Du bist o.k.“ betitelt und war sich im Klaren über die provokative Botschaft einer solchen Reduzierung. Dieser Titel, der der Tiefe des Verfahrens bei weitem nicht gerecht wurde, verhalf der TA jedoch in Deutschland zu relativer Bekanntheit über den Bereich der therapeutischen Fachkreise hinaus. Die Deutsche Gesellschaft für Transaktionsanalyse (DGTA) ist der Berufsverband von 1.500 TransaktionsanalytikerInnen, die in verschiedenen Gebieten der Psychotherapie, Beratung, Wirtschaft, Pädagogik und Erwachsenenbildung tätig sind.

Schulen der Transaktionsanalyse

Die Schulen der Transaktionsanalyse sind: Klassische Schule: Berne und unmittelbare Ergänzungen seiner Modelle.

  • Neuentscheidungstherapie: Verwendet Techniken aus der Gestalttherapie um Emotionales erfahrbar zu machen. (Mary und Robert Goulding 1965)
  • Asklepieion-Gründung: Transaktionsanalyse in Strafanstalten (Martin Groder 1977)
  • Schule um Steiner: radikale Psychiatrie im Rahmen der Transaktionsanalyse (ein Teil der Antipsychiatrie-Bewegung)
  • Cathexis-Schule oder Schiff-Schule.

TA-Einfluss auf andere Methoden

Die Neurolinguistische Programmierung (NLP) sowie die Themenzentrierte Interaktion (TZI) haben das Hauptaxiom der gegenseitigen Akzeptanz als Grundlage hilfreicher Kommunikationsarbeit aus der TA übernommen.

Kritik

  • Es war Eric Bernes Anliegen, mit den Ich-Zuständen nur beschreibbare Realitäten zu fassen. Dies führte nicht selten zum Missverständnis, als handele es sich bei den Ich-Zuständen selbst um vorhandene Gegebenheiten. Sowohl Berne als auch die TA-Theorie bis in die Gegenwart sind sich jedoch des Modell-Charakters der Ich-Zustände und aller daraus abgeleiteten Hypothesen und Regeln bewusst: Die Realität ist immer komplexer als eine Landkarte der Realität es zeigt.
  • Die ursprüngliche TA beschränkte sich eher auf die Untersuchung individueller Transaktionen. Die komplexen Strukturen im Systemumfeld, die oft das eigentliche Konfliktpotenzial darstellen, blieben jedoch kaum berücksichtigt. Dieses Anliegen wurde stärker durch eine Systemische TA aufgenommen.

Literatur

  • Eric Berne: „Was sagen Sie, nachdem Sie Guten Tag gesagt haben?“ Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 19., Aufl. (Januar 2004) ISBN 3-596-42192-6
  • Eric Berne: „Spiele der Erwachsenen, Psychologie der menschlichen Beziehungen“. Rowohlt Taschenbuch Verlag, ISBN 3-499-16735-2
  • Eric Berne: Die Transaktionsanalyse in der Psychotherapie. Junfermann Verlag, Paderborn. 2. Auflage 2006, ISBN 978-3-87387-423-7
  • Eric Berne: Grundlagen der Gruppenbehandlung. Junfermann Verlag, Paderborn. 1. Auflage 2005, ISBN 978-3-87387-424-4
  • Dieter Gerhold: Das Kommunikationsmodell der Transaktionsanalyse. Junfermann Verlag, Paderborn. 1. Auflage 2005, ISBN 978-3-87387-604-0
  • Mary Goulding: Kopfbewohner. Oder: Wer bestimmt Dein Denken? Junfermann Verlag, Paderborn. 7. Auflage 2005, ISBN 978-3-87387-287-5
  • Gudrun Hennig und Georg Pelz: Transaktionsanalyse. Lehrbuch für Therapie und Beratung. Junfermann Verlag, Paderborn. 2. Auflage 2007, ISBN 978-3-87387-508-1
  • Ute Hagehülsmann: Transaktionsanalyse - wie geht denn das? Junfermann Verlag, Paderborn. 5. Auflage 2006, ISBN 978-3-87387-076-5
  • Ute und Heinrich Hagehülsmann: Der Mensch im Spannungsfeld seiner Organisation. Junfermann Verlag, Paderborn. 3. Auflage 2007, ISBN 978-3-87387-038-3
  • Heinrich Hagehülsmann: Beratung zu professionellem Wachstum. Die Kunst transaktionsanalytischer Beratung. Junfermann Verlag, Paderborn. 1. Auflage 2007, ISBN 978-3-87387-654-5
  • Thomas A. Harris: „Ich bin o.k. Du bist o.k.“. Rowohlt Taschenbuch Verlag, ISBN 3-499-16916-9
  • Gabriele Michel, Hartmut Oberdieck und Claude Steiner: Die Kunst, sich miteinander wohlzufühlen. Junfermann Verlag, Paderborn. 1. Auflage 2007, ISBN 978-3-87387-668-2
  • Rüdiger Rogoll: „Nimm dich, wie du bist. Wie man mit sich einig werden kann“. Freiburg 1976
  • Fanita English: „Transaktionsanalyse. Gefühle und Ersatzgefühle in Beziehungen“ ISBN 3-89403-423-8
  • Claude Steiner: Wie man Lebenspläne verändert. Die Arbeit mit Skripts in der Transaktionsanalyse. Junfermann Verlag, Paderborn. 11. Auflage 2005, ISBN 978-3-87387-192-2
  • Ian Stewart, Vann Joines: „Die Transaktionsanalyse“, 2004. ISBN 3-451-05523-6 (dieses Buch bietet auch für Nicht-Therapeuten einen guten Überblick über die TA; weiter besteht die Möglichkeit der Selbstanalyse, wenn die im Buch genannten Übungen konsequent durchgeführt werden)
  • Leonhard Schlegel: „Die Transaktionale Analyse“ ISBN 3-8252-8007-1
  • Bernd Schmid: „Systemische Professionalität und Transaktionsanalyse“. Mit einem Gespräch mit Fanita English. EHP, Bergisch Gladbach 2003, 2. Aufl. 2004, ISBN 3-89797-019-8
  • Petra Reeg-Herget: "Was die Kinderseele stark macht - Anregungen und Konzepte für die Persönlichkeitsentwicklung in Kindergarten, Grundschule und Familie". Rosamontis Verlag, ISBN 978-3-940212-21-4

Weblinks

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U N S E R E   

 

T R Ä U M E  

I. Teil

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        Wenn Menschen schlafen, dann träumen sie ALLE  und IMMER. Wissenschaftlich erwiesen ist, dass sich 80 Prozent aller Menschen an ihre Träume erinnern. Selbst wer sich nicht erinnert, träumt jede Nacht. Träumen ist ein ganz spezielles  Merkmal menschlicher Existenz. Es ist lebenswichtig wie die Atmung, sowohl für den Körper, als auch für das psychische Gleichgewicht. Was passiert eigentlich im Körper, während wir träumen? Mit dieser Frage beschäftigen sich Neurobiologen erstmals gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Sie entdecken, dass der nächtliche Traum einer gewissen zeitlichen Struktur folgt. 1880 erkennt der ehemalige Marinearzt Jean Gélineau die vollständige Abwesenheit jeglicher Muskelspannung. Um 1900 revolutioniert der Psychoanalytiker Siegmund Freud die psychologische Traumforschung. Für Freud war der Traum, Hüter des Schlafes. Immer Ausdruck eines unterbewussten Wunsches. Freud konstruiert ohne Bezug zur Anatomie des Gehirns, einen vollständigen psychischen Apparat. Er glaubt, Traumsymbole ohne Rücksicht auf die individuellen Erfahrungen eines Menschen eindeutig zuordnen und katalogisieren zu können. Anfang des 20. Jahrhunderts reißt Alfred Maury, Professor am Collège de France, seine Versuchspersonen regelmäßig aus dem Schlaf. Zu seiner Überraschung stellt er fest, dass sich die befragten Menschen nur selten an ihre Träume erinnern. 1944 stellen Neurologen bei schlafenden Männern periodisch wiederkehrend drei bis vier Erektionen pro Nacht fest, ohne sie jedoch in Verbindung mit dem Träumen zu bringen. Später erst erkennt man, dass die jeweils gut 25 Minuten dauernden Erektionsphasen exakt dem Zyklus der Traumstadien entsprechen. 1953 beobachtet Eugen Aserinsky schnelle Augenbewegungen – "Rapid Eye Movements" (REM) – bei einem schlafenden Kind. Er stellt fest, dass die REM- Phasen die Traumstadien des Menschen sind. 1959 wird das Puzzle aus all diesen Erkenntnissen zusammengesetzt: Der Neurologe Michel Jouvet lässt die Erkenntnisse seiner Kollegen aus den letzten Jahrzehnten Revue passieren und ergänzt diese mit seinen eigenen Forschungen. Demnach gibt es zwei Schlafzustände: Während der Slow- Wave- Phase, der Tiefschlaf-Phase, wird an der Hirnrinde eine immer langsamer werdende elektrische Aktivität gemessen, der Schläfer bewegt nicht die Augen und eine gewisse Muskelspannung ist messbar. Weckt man einen Menschen aus der Slow-Wave-Phase auf, hat er keine Traumerinnerung. Die REM-Phase oder Phase der Augenbewegungen wiederholt sich circa drei- bis viermal in jeder Nacht. Sie zeichnet sich durch ein neuroelektrisch ebenso aktives Gehirn wie im Wachzustand aus, doch die Muskelspannung fehlt völlig. Michel Jouvet nennt die REM-Phase wegen des scheinbaren Widerspruchs von wachem Hirn und schlaffem Körper auch die Phase des paradoxen Schlafes. Versuchspersonen, die in dieser Phase geweckt werden, können sich an ihre Träume erinnern. Jouvet schließt aus den Schilderungen seiner Testschläfer, dass die Augenbewegungen der Betrachtung von Traumszenen entsprechen. Dieser Traumblick stützt Eugen Aserinsky`s Schlussfolgerung, dass die Traumphase mit der REM- Phase gleichzusetzen ist. Das sinnlich Erfahrbare, in der natürlichen Welt Liegende, und die Zusammenhänge des eigenen Seins zu erforschen, liegt dem Traum zugrunde. 

         Aus neurophysiologischer Sicht ist der Traum ein für den Körper überaus wichtiger Mechanismus. Der Neurologe Michel Jouvet vertritt die These, dass die Bilder und Szenen des Traums zur ständigen Programmierung unserer Gehirnzellen gehören. Dass wir unlogische Ereignisse im Traum nicht als Widersprüche wahrnehmen, liegt laut Jouvet daran, dass bestimmte Neuronen im Gehirn, im Gegensatz zu anderen Nervenzellen, zeitweilig Ruhe brauchen. Im Traum sind sie ausgeschaltet und verhindern das kritische Bewusstsein. Für die Traumpsychologie oder –phänomenologie ist die rein auf die körperlichen Vorgänge bezogene Erklärung für den Traum bestenfalls eine Ausgangsbasis. Denn Neurophysiologen messen der Bedeutung von Träumen für die Psyche keinerlei weitere Bedeutung zu. Bei tiefenpsychologischer Prüfung jedoch ergeben zunächst unverständliche Traumbilder, paradoxe Ereignisse, Widersprüche oder Verschiebungen ihren Sinn. Zwar ist der Traum ein bis heute nicht eindeutig erklärbares Phänomen; es gilt aber als erwiesen, dass bei Menschen, die regelmäßig am Schlafen und somit am Träumen gehindert werden, ernsthafte seelische und körperliche Störungen entstehen.      
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U N S E R E    T R Ä U M E 

 

II.Teil 

 

 

Wolfgang G. Walkhoefer als belesener Anhänger vieler Freudschen Psychoanalysen, stellt bei der Traumforschung die individuellen Erfahrungen jedes Menschen in den Mittelpunkt. Ein Traumsymbol darf auf keinen einzigen Begriff reduziert werden. Träume zeigen einen seelischen Tatbestand an. Als fortlaufender Dialog mit dem ICH, dem Bewussten. Jede Nacht spiegelt sich Bewusstes mit Unbewusstem in einer existenten Polarität. Es obliegt jedem Einzelnen, so Walkhoefer´s Lehrmeinung, den Traum unter Bezugnahme eigener Erfahrungen, vergangener wie auch aktueller Lebenssituationen richtig zu entschlüsseln. Dabei ist es dienlich, seine Kenntnisse mit Spezialwissen für ein nachhaltiges Wohlbefinden zu ergänzen. Dass es Zusammenhänge zwischen Trauminhalten und Variablen wie Alter und Geschlecht gibt, ist inzwischen hinlänglich bekannt. So haben Forscher zum Beispiel herausgefunden, dass in Männer-Träumen deutlich mehr männliche als weibliche Protagonisten vorkommen, während Frauen meist ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis in ihren Träumen haben. Inwiefern das nächtliche Kopfkino aber von kulturellen Faktoren wie Normen, Werten und Sitten abhängt, ist bisher noch kaum untersucht. Um die Forschung auf diesem Feld voranzutreiben, untersuchte der US-Amerikaner Kelly Bulkeley zwischen 1996 und 2005 über 4000 College- Studenten. Die Probanden berichteten dem renommierten Wissenschaftler von ihren jüngsten Träumen und beantworteten außerdem Fragen zu ihrer politischen Einstellung. Bulkeley wählte anschließend Studenten aus, die sich eindeutig dem rechten Republikanern, oder dem linken Demokraten politischen Lager in den USA zuordnen ließen und untersuchte ihre Träume genauer. Das Ergebnis: Die Anhänger der Republikaner berichteten von Albträumen, sowie von Träumen, in denen sie Machtlosigkeit verspürten, deutlich häufiger als ihre demokratischen Pendants. Auffallend war auch die Realitätsnähe der konservativ orientierten Studenten. Bizarre und fantastische Elemente kamen in ihren Träumen nur selten vor, im Gegensatz zu den Anhängern der Demokraten. Die weiblichen Probanden des rechten Lagers sorgten sich zudem besonders um ihre Familienangehörigen. Linksorientierte Träumer scheinen dagegen deutlich angenehmere Nächte zu verbringen. Neben dem selteneren Albdrücken durften sich besonders die weiblichen Demokraten über häufige Glücksmomente in ihren Träumen freuen. Diese Resultate weisen darauf hin, dass Trauminhalte tatsächlich von der politischen Einstellung des Träumers beeinflusst werden können. Studienleiter Bulkeley selbst warnt allerdings davor, die Ergebnisse seiner Untersuchung als feststehende Traumregeln zu verstehen. Eine Generalisierung lässt schon die geringe Zahl der Teilnehmer nicht zu. Außerdem wurden in Bulkeleys Studie ausschließlich Studenten einbezogen, sodass ältere und weniger gebildete Menschen nicht berücksichtigt werden konnten. Allgemeine Aussagen über den Einfluss der Politik auf unsere nächtliche Erlebniswelt wären, so Bulkeley, also erst nach weiteren, aufwändigeren Untersuchungen möglich, die Menschen aus allen Teilen der Bevölkerung einschließen.

         Bis Anfang unserer christlichen Zeitrechnung herrschte der Glaube vor, Träume seien indirekte oder verschlüsselte Botschaften. Oft wurde ihnen Orakelcharakter zugesprochen. So glaubten Kriegsherren wie der persische König Xerxes 519-465 v.u.Z., sie könnten ihre Schlacht nur gewinnen, wenn das Orakel im Traum zu ihnen sprach. Diese Überzeugung reichte bis in die Anfänge des christlichen Glaubens: Vor der Schlacht mit seinen heidnischen Widersachern träumte der römische Kaiser Konstantin der Große (273-337) von einem Engel, der ihm das Kreuz als Siegesfahne entgegenhielt und ihm zurief: "In hoc signo vinces" – "Unter diesem Zeichen wirst du siegen". Konstantin zog mit dem Kreuz auf der Fahne in die Schlacht vor Rom und bezwang seine Gegner Licinius und Maxentius. Eine Fülle von prophetischen Träumen liefert die Bibel. Beispiele für im Schlaf übermittelte Botschaften und Offenbarungen aus den Hebräischen Schriften sind die Träume der Pharaonen, des babylonischen Königs Nebukadnezar II. (605-562 v.u.Z.) und der Traum Jakobs von der Himmelsleiter und dem Landversprechen Gottes. Im Buch Genesis 28, 12-13, wird er so dargestellt. Er hatte einen Traum: Er sah eine Treppe, die auf der Erde stand und bis zum Himmel reichte. Auf ihr stiegen Engel Gottes auf und nieder. Und siehe, der Herr stand oben und sprach: Ich bin der Herr, der Gott deines Vaters Abraham und der Gott Isaaks. „Siehe, da war eine Leiter auf die Erde gestellt, und ihre Spitze reichte an die Himmel; und siehe, Gottes Engel stiegen daran auf und nieder. Siehe, Gott stand über ihr, und er sprach dann: „Ich bin der Gott Abrahams, deines Vaters, und der Gott Isaaks. Das Land, auf dem du liegst, dir werde ich es geben und deinem Samen. Auch kennen wir den Traum Josefs von den sieben fetten und den sieben mageren Jahren. 1. Moses 41: 8 ...und es geschah am Morgen, dass sein Geist beunruhigt wurde. Da sandte er hin und rief alle Magie treibenden Priester Ägyptens und all seine Weisen, und Pharao erzählte ihnen dann seine Träume. Doch da war keiner, der sie für Pharao deutete…  Pharao sandte dann hin und ließ Joseph rufen, damit man ihn eilends aus dem Kerkerloch hole. Somit rasierte er sich und wechselte seine Überwürfe und ging zu Pharao hinein. Pharao sprach zu Joseph: „Ich habe einen Traum gehabt, doch da ist niemand, der ihn deutet. Nun habe ich selbst von dir sagen hören, dass du einen Traum hören und ihn deuten kannst. Darauf antwortete Joseph Pharao: „Das steht nicht bei mir! Gott wird Pharao Wohlergehen ankündigen. Pharao zu Joseph: „In meinem Traum, da stand ich am Ufer des Nils, aus dem Nil stiegen sieben Kühe herauf, fettfleischig und schön von Gestalt, und sie begannen im Nilgras zu weiden. Da waren sieben andere Kühe, die nach ihnen heraufstiegen, gering und sehr schlecht von Gestalt und mager an Fleisch. Etwas so Schlechtes wie sie habe ich im ganzen Land Ägypten nicht gesehen. Die hageren und schlechten Kühe begannen die sieben ersten, fetten Kühe aufzufressen.  So kamen diese in ihren Bauch, und doch konnte man nicht erkennen, dass sie in ihren Bauch gekommen waren, da ihr Aussehen ebenso schlecht war wie zu Beginn… Dann sprach Joseph zu Pharao: „Der Traum Pharaos ist nur e i n e r. Was Gott tut, hat er Pharao mitgeteilt. Die sieben guten Kühe sind sieben Jahre. Ebenso sind die sieben guten Ähren sieben Jahre. Der Traum ist nur e i n e r.  Und die sieben hageren und schlechten Kühe, die nach ihnen heraufkamen, sind sieben Jahre; und die sieben leeren, vom Ostwind versengten Ähren werden sich als sieben Jahre der Hungersnot erweisen. Das ist die Sache, die ich zu Pharao geredet habe: Was Gott tut, hat er Pharao sehen lassen. Es kommen sieben Jahre mit großem Überfluss im ganzen Land Ägypten. Doch sieben Jahre der Hungersnot werden bestimmt danach entstehen… die Tatsache, dass sich der Traum für Pharao zweimal wiederholt hat, bedeutet, dass die Sache von Seiten Gottes festgesetzt ist, und Gott eilt, sie zu tun...

pd.prof.dr.div.hc.w.g.walkhoefer

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 Veränderung der Denkgewohnheiten beeinflusst das Leben!

 

 

Jeder Gedanke verursacht etwas, ist also Ursache. Jeder Zustand wird durch etwas bewirkt, ist also Wirkung. Was auch immer verwirklicht werden soll, muss Angelegenheit des Herzens werden.

 

Notwendig sind fest eindringliche Ziele fürs Unterbe­wusstsein. Es reagiert garantiert entsprechend. In Form von Gedanken werden die richtigen Befehle ans Unterbewusstsein erteilt.(es beeinflusst unser gesamtes Leben) Das Unterbewusste enthält eine unerschöpfliche Kraft. Jedes geistige Ziel braucht diese Kommandos.

 

In dieser Polarität liegt die Erfüllung aller Wünsche! Die Fähig­keit der Verständigung mit dem Unterbewusstsein löst die Freisetzung unerschlossener, unerschöpflicher Energien aus. Das Unterbewusstsein kennt jede Lösung.

 

Das Unterbewusstsein formt den ganzen Körper, macht ihn stark und gesund, oder schwach und krank. Dieses konkrete Wissen braucht der treueste aller Dienstleister. Es reagiert jedem Befehl.

 

Beispiel: Das kann ich mir nicht leisten oder etwa Das kann ich nicht. Das Unterbewusstsein nimmt uns beim Wort und sorgt für die Erfüllung, weil es auf wirklich gedachte Kommandos reagiert.

 

Vertrauensvolle Erfahrung: Die Kraft des Unterbewusstseins eröffnet alle Möglichkeiten.

 

Das Lebensgesetz, ist das Gesetz des Glaubens. Es bildet eine Einheit, wie Bewusstes und Unbewusstes. Doch Glauben bedeutet denken, im Geiste denken. Glaube- das heißt, denke an nichts, was schä­digend oder verletzend sein könnte! Denke an die heilende, stär­kende und Glück bringende Macht.

pd. prof.dr.div.hc.w.g.walkhoefer

 

Gedanken sind Bewusstsein

    

 

 

      Als Wissenschaftler die Natur der Materie und des Atoms erforschten, stellten sie mit Verwunderung fest, daß Materie gar nicht so real ist, wie immer gedacht. Offenbar besteht Materie eher aus Energieballungen, die man als Wellen elektronischer Energie beschreiben kann.

     Insbesondere konnten Physiker den Aufenthaltsort und Impulse eines Elektrons nur als Funktion von Wahrscheinlichkeiten beschreiben, zudem mussten sie anerkennen, dass das Elektron und damit alle Materie offenbar Eigenschaften von Bewusstsein besitzen. Durch diese Erkenntnisse hat sich die Wissenschaft letztlich selbst den Boden für ihre materialistische Grund- Einstellung unter den Füßen fortgezogen. Angesichts dieser Einsichten soll Albert Einstein - wahrscheinlich der größte Physiker des 20. Jahrhunderts einmal gesagt haben:

"Es sieht immer mehr so aus, als ob das ganze Universum nichts anderes ist, als ein einziger grandioser Gedanke!"

Ich glaube, Einstein kannte wirklich den Kern der Wahrheit. Es gibt wohl einige Wissenschaftler die vermuten, dass Gedankenkräfte letztendlich Ursache aller Dinge, und allen Seins sind. Wie es funktioniert wissen sie noch nicht. Sie können es nicht wissen, solange sie Gefühl + Emotion leugnen, welche die Zwillings-Schwestern der Gedanken sind!

     Weil die Mehrheit der Wissenschaftler weiterhin auf dem materialistischen Dogma beharrt, dass alles messbar und experimentell erforschbar sein muss, Materie daher kein Bewusstsein besitzen darf, im Widerspruch zu Erkenntnissen ihrer eigenen Wissenschaft, hat diese sich selbst der Wahrheit gegenüber blind gemacht.   Die Wissenschaft wird daher weiterhin (vermutlich) vergeblich mit Messgeräten nach überlichtschnellen Teilchen suchen, den Tachyonen, die ihre Theorien vorhersagen, ohne jedoch jemals auf die Idee zu kommen, daß ihre eigenen Gedanken-Partikel genau diese Tachyonen sind, die sich nur beharrlich weigern, sich den Messversuchen der Experimental-Physik zu offenbaren.

     Wenn Bewusstsein frei ist, wird erkennbar, dass Gedanken nur deshalb in Vergangenheit und Zukunft ins Universum sendbar sind- ohne den geringsten Zeitverlust-, weil Gedanken jede beliebige Lichtgeschwindigkeit annehmen können. Alles ist voller Gedanken, elektronische Lichtenergie! So wie unsichtbarer Wasserdampf = feuchte Luft, sichtbarer Wasserdampf = Wolken, Wasser oder Eis immer das gleiche sind. Wasser auf unterschiedlichen Energie-Niveaus oder Schwingungsebenen, so sind Gedanken die Essenz aller sichtbaren und unsichtbaren Dinge. Alle Dinge sind letztendlich Gedanken auf unterschiedlichen Energie-Niveaus. Die Qualität aller Dinge, insbesondere, ob etwas sichtbar oder unsichtbar ist, wird nur durch die Frequenz oder Schwingungsrate der Gedanken bestimmt.

Materie ist demnach eine Form starrer Gedanken. So wie ein Flugzeugpropeller unsichtbar wird, wenn man seine Drehzahl erhöht. So sind der VATER, sein SOHN oder unser HELFER, der heilige Geist für uns unsichtbar. Die Frequenz ihrer Elektronen ist so hoch, daß wir sie nicht wahrzunehmen vermögen - jedoch besitzen sie die Fähigkeit, die Frequenz ihrer Elektronen bewusst zu verlangsamen - sie werden dann für uns sichtbar. Gedanken sind unsichtbare Hyper- Lichtprodukte. Elektronen ohne materiellen Mantel, der ihre Schwingungsrate mindern könnte. Elektronische Licht-Energie deren Energie-Quanten sich mit beliebiger Über-Lichtgeschwindigkeit bewegen. Wissenschaftler klassifizieren diesen Aspekt als Sub-Quark.

1.   Verlangsamt man Gedanken, spannt sie gleichsam wie in einem Transformator herab, erhält man 'normales' für uns sichtbares Licht, Elektronen mit materiellem Mantel, was ihre Schwingungsrate auf Licht-Geschwindigkeit begrenzt. Wissenschaftler nennen das Photonen.

 

2.   Verlangsamt man 'normales' Licht weiter, erleidet es eine Verzerrung und Spaltung - man erhält Elektrizität, Elektronen mit materiellem Mantel- eine Aufspaltung in negative und positive Träger, was unsere Wissenschaftler Elektron und Positron nennen.

 

3.   Verlangsamt man schließlich Elektrizität, gerinnen die Träger in Formen, 'Partikeln' der Materie als positiv und negativ geladene Teilchen, wobei das Elektron immer noch unteilbarer Kern aller Teilchen ist, wenn auch mit stark begrenzter Schwingungsrate.

    

UNSER VATER, DER Geist- Das unteilbar höchst Absolute.

EinGrenzenloses Bewusstsein. Durch Menschen wird ER multipliziert. Darum sind Gedanken an jedem Punkt des grenzenlosen Bewusstseins-Raumes, wie in einem Hologramm immer gegenwärtig. Der eigene Glaube an den Vater der Gedanken ist Voraussetzung zum Glauben an den Wahrheitsweg. Das eigene ICH unser Gewissen lässt sich trainieren. Harmonie zwischen Herz und Sinn schafft ein reifes, starkes, gewachsenes ICH- Gewissen. Unser Gewissen kann die Dualität sprengen. Dieses ICH macht keine trennenden Unterschiede mehr, so wie der VATER die Sonne für Gerechte und Ungerechte aufgehen lässt.

    

Darum haben Gedanken von diesem Standpunkt aus gesehen in Wahrheit auch keine Geschwindigkeit - nur vom relativen Standpunkt der Wissenschaft, muss man ihnen jede beliebige Über-Lichtgeschwindigkeit zumessen. Eine wichtige Erkenntnis aus dieser Tatsache ist: unsere Welt der Materie und der Formen ist nur durch die Illusion der Dualität erfahrbar - wir können nichts ohne die Brille der Dualität wahrnehmen. Alles, was uns die Sinne vermitteln, ist aus  VATERsicht perfekte Illusion, die wir nicht durchschauen können, bis wir lernen ohne die Brille der Dualität zu sehen, wie ER es tut.

     Gedanken, Energie, Licht, Materie sind unterschiedliche Zustände von Elektronen. Weil Elektronen die Substanz von Licht, Licht und Elektronen daher identisch sind, sprechen die aufgestiegenen Meister von elektronischer Lichtsubstanz, als der Substanz, die alle Formen aufbaut. Und da wir die verschiedenen Zustände von Wasser kennen, verstehen wir auch in Analogie die verschiedenen Zustände elektronischer Licht-Substanz. Sie sind elektronische Licht-Energie. Elektronen auf unterschiedlichen Vibrations-Stufen, reine Energie, reiner Geist, unzerstörbar, unteilbar und ewig. Im Gegensatz zu Atomen, die keine ewige Lebensdauer besitzen und nach bestimmten Zeiträumen zerfallen. Zu unterschiedlichen Zeiten prägte man unterschiedliche aber äquivalente Worte für die gleiche elektronische Licht-Substanz. Man nannte sie - Geist, Feuer, Energie, Vibration.

     Bewusstsein ist das Tor zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem. Der eigene Fokus prägt diese elektronische Lichtsubstanz. Wir selbst entscheiden über die Kraft dieser Bündelung. Unsere Gefühle beleben diese Kraft, und damit ihre Existenz - das ist der Schöpfungsvorgang, den wir ständig in Gang halten sollten. So können wir schöpferisch unseren Lebenssinn entwickeln, glaube ich.

     Elektronische Lichtsubstanz nimmt zwar augenblicklich die Form an, die in Deinen Gedanken enthalten ist - aber weil Deine Gedanken meist unkontrolliert und nicht kraftvoll genug sind, kann die Gedankenform nicht direkt in die Existenz treten. So wie Samen in der Erde bleiben können und jederzeit keimen, so verbleibt manche Gedankenform im Wartezustand, um jederzeit in die Existenz zu treten, wenn wir sie erneut mit Gedanken und Gefühl belebt.

     Wohin wir auch immer elektronische Lichtsubstanz gelenkt wird, durch eigene Gedanken, Gefühle, Worte oder Handlungen. Sie tragen wie der Fingerabdruck, eine ganz spezielle unverwechselbare Prägung. Denn die Elementarteilchen jedes Lebensstromes unterscheiden sich in ihrer Struktur wie Schneeflocken voneinander, und geben dem ureigensten Lebensstrom seine unverwechselbare Identität.

     Gedankenenergie, die wir aussenden ist unzerstörbar - sie kehrt dem Gesetz des Kreislaufs gehorchend, zum Zwecke der Erlösung immer wieder zurück. Wir werden mit den Schöpfungen eigener Gedanken konfrontiert, bis wir sie in gütigste Gedanken vollkommener Liebe umgewandelt und einlöst haben. Das wahre Leben ist Geistleben. Geist, als Brennpunkt flammender, intelligenter Energie. Es umhüllt alle molekularen Strukturen unseres Körpers. Erst der heilige Geist gibt die Lebenskraft. Dieses unsichtbare Sein, Lebenskraft aus Gedanken, aus Energie, gibt der körperlichen Hülle Wert, Vitalität, Charakter. Er macht die Augen sehend, der Mund spricht, Glieder bewegen sich. Nichts kann jemals diese Energie zerstören, darum ist jede Lebensenergie unsterblich, solange Er es will. Ohne all das Unsichtbare in uns, Intelligenz, schöpferische Gedanken und tiefe Gefühle, was wären wir ohne sie?

     Worin besteht der echte Sinn fürs Leben. Der Sinn für die Schönheit einer Blume, wenn niemand wäre, sie zu bewundern. Unser individuelles Sein, ist der Grund. Gedanken und Gefühle machen uns zum Mitschöpfer. Jeder von uns ist weit großartiger als ein Mitmensch es wissen kann. Alles ist in seiner Art, die Summe von Gedanken. Ein elektrisches System, das Licht-Variablen in sich aufnehmen kann, aus dem wahres Sein besteht. Ein Licht-Prinzip aus reiner Energie, das lebt, um Wachstum schöpferischen Lebens zu erlangen. So wie uns Menschen geraten wird:    

„WANDELT  IM   LICHT“

pd prof.dr.div.hc.w.g.walkhoefer

Bewusstsein sorgt dafür, dass uns die Welt polar er­scheint. Es ist wichtig, sich einzugestehen, dass nicht die Welt polar ist, sondern unser Bewusstsein, durch welches wir die Welt erfahren. Betrachten wir die Gesetze der Pola­rität an einem konkreten Beispiel wie dem Atem, der dem Menschen die Grunderfahrung der Polarität vermittelt. Einatemstrom und Ausatemstrom wechseln sich ständig ab und bilden so einen Rhythmus. Rhythmus ist nichts anderes als der ständige Wechsel zweier Pole. Rhythmus ist das Grundmuster allen Lebens. Das gleiche meint die Physik mit der Aussage, dass sich alle Erscheinungen auf Schwingungen reduzieren lassen. Zerstört man Rhythmus, zerstört man Leben, denn Leben ist Rhythmus. Wer sich weigert, auszuatmen, kann auch nicht mehr einatmen. Daran ist erkennbar, dass der Einatemstrom vom Ausatem­strom lebt und ohne seinen Gegenpol nicht existenzfähig ist. Ein Pol lebt vom anderen Pol. Nehmen wir einen Pol weg, verschwindet auch der Gegenpol. Denken beinhaltet das Risiko falscher Anwendungen. Wenn positives Denken Erfolg produziert, wird durch entsprechend anderes Denken Misserfolg verursacht. Für Gesetzmäßigkeiten gilt der Grundsatz, des Unstreitbaren! So, wie auch das System der Denkwirkungen wertneutral ist, es funktioniert in alle Rich­tungen. Das Mentalprinzip bietet daher auch Instrumente, um Misserfolgsketten zu durchbrechen. Es ist für mich immer erstaunlich, dass diese Erkenntnisse der Wissenschaft und deren Konse­quenzen noch keinen Eingang in unser Weltbild gefunden haben. Während wir die technische Seite wissenschaftlicher Ergebnisse selbstverständlich im Alltag nutzen, wie z.B. die Lasertechnik des CD- Spielers, wird die wesent­lich wichtigere mentale und immaterielle Seite dieser Erkenntnisse weitestgehend ignoriert.

 

Das schulische Weltbild gibt Denkwirkungen wenig Raum. Den­ken findet danach ausschließlich im Kopf statt, es gibt keine Wirkungen außerhalb des Kopfes. Doch ein solches Weltbild reicht für die Einordnung neue­r Erkenntnisse nicht mehr aus.  Es muss erweitert, ja umgestaltet werden. Dafür ist allerdings Voraussetzung, die wissen­schaftlichen Erkenntnisse auch zu kennen, und im Ansatz  zu verstehen. Denn auch hier gilt wohl eher: Wir sehen nur, was wir sehen wollen! Es ist daher zunächst notwendig, die Wirkungen des Denkens anhand neuerer Erkenntnisse der Wissenschaft zu skizzieren. Nur derjenige, der diese Wirkungen kennt, wird auf die Folgen sei­nes Denkens achten. Die Kenntnis dieser Wirkungen ist notwendig, um die Basis und die Bereitschaft ein eigenständiges, verändertes Denken zu schaffen. Gerade für den rational veranlagten Menschen werden diese Instrumente notwendig. Die Kenntnis der Wirkmechanismen des Denkens macht die Techniken der Anwendung des Mentalprinzips nachvollziehbar. In dieser Hinsicht sind viele meiner Erklärungen ein Novum. Zur nachhaltigen Nutzung der Wirkmechanismen des Den­kens genügt das Wissen über die neueren Erkenntnisse der Wissenschaften allein allerdings nicht. Diese Kenntnisse müssen auch aktiv umgesetzt und damit vor allem erfahren werden. Nur Wissen und Erfahren, das heißt Erleben, kann von der Funktionsweise des Denkprinzipien überzeugen. Durch diese Überzeugungen ist es ohne Zweifel möglich, zu dauerhaften Veränderungen von Denk, und Verhaltensstrukturen zu kommen. Erst dauerhafte Veränderung wird zu dauerhaftem Erfolg führen, besser noch: Nur die dauerhafte und nachhaltige Veränderung wird überhaupt zu Erfolg und Zielerrei­chung führen! Das ist der Kern des Mentalprinzips! Bei der Beschäftigung mit Mentaltechniken haben Wir nichts zu verlieren , doch Wir können alles gewinnen! Natürlich ist das Hauptanliegen des Mentalprinzips ein zukünftig erfolgreiches Handeln. Diese gewünschten Erfolge werden sich bei der nötigen Konsequenz auch einstellen. Ein sehr positiver Nebeneffekt sind die psy­chischen Wirkungen, die sich in vermehrter Ruhe, Gelassenheit, Entspannung und Vertrauen in die eigene Stärke einstellen. Schon diese Effekte sind ein Grund für die Beschäftigung mit dem Mentalprinzip.

           

     Es drängt sich die Frage auf, stimme ich zu oder lehne ich  ab? Das ist die innere Welt, das heißt die zugrunde liegenden Felder, dass Wir jedem Menschen das beweisen, was er erwartet und sucht. Was wir lesen oder hören, können wir erst dann vollständig nachvollziehen, wenn  Erfahrungen in der Anwendung gemacht werden, und diese eintreten. Schließlich können wir ein Rezept für einen Kuchen nicht nur durch  das Kennen beurteilen, sondern erst dann, wenn wir nach diesem Rezept backen und dann den Kuchen kosten.

           

Wir sehen nur, was wir glauben. Die Wahrnehmung, das FÜR- WAHR­NEHMEN wird gesteuert durch eigene Erwartungen. Vorhandene Glaubenssätze stammen oft aus der augenscheinlichen, doch bisweilen fehlbaren Erfahrung. Andere Glau­benssätze stammen von Eltern, Freunden, Ehepartnern usw. Diese „Wahrheiten“ werden in der Regel ungeprüft übernommen. Oft sind folgende Glaubenssätze eher negativ und beschränkend. Diese Position wirst du nie erreichen, weil du nicht das nötige Talent hast, weil du nicht das richtige Aussehen hast, weil du nicht aus einer angesehenen Familie stammst usw...

           

      Beschränkende Glaubenssätze gibt es selbst in der Tierwelt. In einem Zoo hatte ein Löwe ein Freigehege, das durch eine Glaswand abgetrennt war. Der Löwe hatte die Angewohnheit entwickelt, immer bis zu dieser Glaswand zu gehen, sich umzudrehen und zurückzugehen. Nach Jahren vergrößerte man das Freigehege, indem man die Glaswand um XX m versetzte. Was tat der Löwe bei den nächsten Freigängen? Er ging in das Freigehege, sah sich um, lief genau bis zu der Stelle, an der früher die Glaswand gestanden hatte, drehte sich um und ging zurück! Die Folge eines beschränkenden Glaubenssatzes.

           

Viele Beschränkungen bestehen nur in der Vorstellung. Wir beschränken uns letztlich selbst. Wir machen dann tatsächlich diese äußeren Umstände für unser Schicksal verantwortlich. Weil ich nicht aus einer wohlhabenden Familie stamme, kann ich auch nicht wohlhabend werden. Für dieses Ergebnis sehen dann nicht wir uns als verantwortlich an, sondern z.B. die Umstände unserer Geburt. Wir messen diesen oft eine so dominierende Bedeutung bei, dass wir uns als Spielball dieser Umstände fühlen, ihnen schutzlos ausgeliefert und äußerlich und damit ohne eine Möglichkeit der Einwirkung auf wir und unser Schicksal. Wir sehen uns als getrennt von den Umständen, getrennt von den anderen Menschen, getrennt von der umgebenden Welt und damit ohne Möglichkeit der Einflussnahme. Wir verhalten uns passiv und erwarten unser Schicksal. In unzähligen Werken werden die Biografien sehr erfolgreicher Menschen verglichen und analywirrt. Dabei stellen die Autoren fest, dass nicht die Eltern, Familie, der Reichtum, die Begabung, die Umstände oder die Zufälle des Lebens die entscheidenden Erfolgsfaktoren dieser Menschen sind. Erfolg ist die Summe erfolgsorientiertes Denkens, Glaubens, der Hoffnung auf  Erfolg und die geduldige Ausdauer gemeinsam.

           

      Häufig wundern wir uns, warum ein Mensch in unserer Nähe von Erfolg zu Erfolg eilt, das Glück anscheinend gepachtet hat und einen ein­träglichen Beruf, eine glückliche Familie und Gesundheit hat. Dagegen ein anderer Mensch in unserer Umgebung das genaue Gegenteil, das heißt Misserfolg auf Miss­erfolg, Pech auf der ganzen Linie, Kündigung, Scheidung und Krankheit? Wenn diese Unterschiede auch oft nicht derart extrem ausfallen, warum gibt es sie? Warum sind auch augenscheinlich wenig begabte oder talentierte Menschen  so erfolgreich? Die Ursachen liegen in der Geisteshaltung, im positiven Denken, in der positiven Erwartung und in der Gewissheit des Erfolgs.

           

Wenn wir äußere Umstände für unser Wohlergehen, für unseren Glauben und der eigenen Hoffnung verantwortlich machen, suchen wir die Lösung für unsere Probleme  in der Außenwelt. Wir definieren uns über Äußerlichkeiten, über Haus, Auto, und erwarten, dass wir nach dem Kauf des neuen Autos endlich am Ziel unserer Wünsche sind. Stattdessen stellen wir fest, dass sich eigentlich nichts geändert hat und die Unzufriedenheit eher größer geworden ist. Dafür stürzen wir uns in die Freizeit, suchen Ablenkung, Zerstreuung, Glück, Er­folg, Ansehen usw. in diesen Freizeitaktivitäten, um auch hier festzustellen, dass die Gefühle von Unzufriedenheit, und die Angst vor der Dominanz der äußeren Umstände nur noch größer werden. Wir können sehr wahrscheinlich davon ausgehen, dass das Burnout- Syndrom bereits auf uns wartet, was eine heute modische Umschreibung „innerer Leere“ ist. Sind wir tatsächlich, wirklich leer?

           

     Jeder von uns hat die Fähigkeiten, Möglichkeiten, die Welt in sich zu sehen und zu leben? Die neuen Erkenntnisse verschiedener Wissensdisziplinen, allen voran Physik, Psychologie, Biologie und Philosophie, zeigen diese Lösungswege auf. Es liegt nahe zu denken, ich bin doch ein moderner, informierter Mensch, und mein Weltbild entspricht mehr oder weniger den Erkenntnissen der gängigen Wissenschaften. Vermutlich weit gefehlt. Soweit wir überhaupt über die neueren Erkenntnisse verfügen, bedeutet dies nicht, dass wir unser Weltbild ent­sprechend verändernd formen. Wir nehmen bestenfalls, mit neuer Erkenntnis die Welt anders wahr.

           

Wir selbst geben den Dingen eine Farbe, eine Deutung „schönes grün“, dieses Blatt. Tatsäch­lich hat das Blatt keine Farbe. Konkret, das enthaltene Chlo­rophyll reflektiert lediglich den Grünanteil des weißen Lichtes als einen bestimmten Ausschnitt der elektromagnetischen Strahlung. Ohne Licht daher keine Farbe. Oder, wir betrachten vom Balkon aus den Himmel. Sehen wunderschön glitzernde Sterne. Wie weit man heute Nacht zu den Sternen schauen kann. Tatsächlich sehen wir nicht weit in den Weltraum, vielmehr gelangt das Licht von den Sternen auf unsere Netzhaut und reizt den Sehnerv. Obwohl das Licht mit Lichtgeschwindigkeit ca. 300 000 km/Sek. zu uns kommt, ist es von manchen Sternen seit Jahrhunderten oder gar seit Jahrtausenden unterwegs. Das Licht des Orionnebels benötigt 1800 Lichtjahre um zu uns zu gelangen. Genau genommen sehen wir also keinen Stern im aktuellen Zustand. Viel­mehr blicken wir in die Vergangenheit und sehen Etwas, was vor ca. 1800 Jahren so aussah. Möglicherweise existiert es zurzeit bereits gar nicht mehr. Unser Sonnensystem, das heißt unsere Sonne mit den umkreisenden Planeten Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto ist vom Zentrum unserer Galaxie, der Milchstraße 27000 Lichtjahre entfernt, und liegt auf einem Spiralarm, dem so genannten Ori­onarm. Unsere Galaxis ist ein Sternenhaufen mit einem Durchmesser von ca. 100 000 Lichtjahren und enthält einige hundert Milliarden Sterne. Unser Sonnensystem bewegt sich in dieser Galaxis mit einer relativen Geschwin­digkeit von ca. 220 Kilometern pro Sekunde durch den Weltraum. Wir leben auf einem rasant schnellen Raumschiff. Nehmen wir es wahr? Nach der Urknalltheorie ist unser Universum vor etwa 15,20 Milliarden Jahren aus einem dimensionslosen Punkt unvorstellbar gro­ßer Energiedichte entstanden, und mit diesem Urknall auch Materie, Raum und Zeit. Unser Sonnensystem ist etwa 4,5 Milliarden Jahre alt. Allerdings gerät diese Urknalltheorie ins Wanken. Die Chancen, dass ein Universum, wie unseres aus so etwas wie dem Urknall hervorging, sind extrem gering. Stephen Hawking sagte, je mehr ich mich mit dem Universum und den Einzelheiten seines Baus beschäftige, umso mehr Indizien finde ich dafür, dass das Universum von unserem Kommen irgendwie gewusst haben muss. Zitate nach Grof, Kosmos, S. 318. Das, was wir sehen, wahrnehmen und wissen, ist ein geringer Teil dessen, was gesehen, wahrgenommen und gewusst wurde. Seit etwa 200 Jahren konnte eindeutig geklärt werden, dass das sichtbare All, alles was sich mittels des gesamten elektromagnetischen Spektrums von Radiowellenlängen bis zu Gammastrahlen entdecken lässt, nur weniger als 1/10 der Gesamtmasse des Universums ausmacht. Das sichtbare Universum ... ist also in Wirklichkeit nur die Spitze des Eisbergs. Mansfield, Zufall, S. 22  Was wissen wir? Was nehmen wir wahr? Was wollen wir sehen? Diese Überlegungen belegen, dass unsere Wahrnehmung nicht oder nur in gerin­gem Maße durch Fakten bestimmt wird, auch dann noch nicht, wenn diese Fakten bereits längere Zeit bekannt sind. Vielmehr werden Fakten gerade dann ignoriert, wenn diese der gewohnten täglich zu überdenkenden  Wahrnehmung widersprechen.

           

Daher ist es auch nicht überraschend, dass die neueren Erkenntnisse der Quanten­physik, Biologie, Biophysik und Psychologie unser Weltbild und unsere Wahrneh­mung und damit unser Denken und unser Bewusstsein kaum verändert haben. Diese neuen Erkenntnisse zeichnen ein Bild der Welt, wie es zu Beginn dieser Einführung skizziert wurde. Neu ist hier durchaus relativ, da die Quantenphysik in ihren Wurzeln z. B. schon älter als 50 Jahre sind und manche der neuen Erkenntnisse alten Kulturen und deren Philosophien bereits bekannt waren. Das neue Weltbild ermöglicht es, alte, wenig hilfreiche beschränkende Glaubenssätze zu verwerfen und neue hilfreiche und aufbauende Annahmen zu entwickeln und ein neues Bewusstsein zu schaffen. Überzeugung durch wirksames Denken führt zur Erkenntnis, dass unser Denken auf Materie und Prozesse wirkt. Der Zusammenhang zwischen Denken, Bewusstsein und Materie ist systematisch von den Forschern Bodo Wenzlaff, W.G. Walkhoefer, und den Wissenschaftlern Brenda J. Dünne und Robert G. Jahn an der angesehenen Princeton University untersucht worden. Die Untersuchungen erfolgten im Rahmen des so genannten PEAR, Programms,  PEAR = Princeton Engineering Anomalie Research.

           

    Die Kernfrage, welchen Einfluss das Bewusstsein bzw. Gedan­ken auf physikalische Zufallsprozesse ausüben. Dahinter steckt die umfassendere Frage, welche Rolle das Bewusstsein bei der Gestaltung der physikalischen Realität hat. Bei dieser Frage denke ich sofort an Erlebnisse, bei denen der Computer genau dann versagte, wenn ich´s  befürchtete, und er wie von Geisterhand wieder funktionierte, wenn Freunde kamen, um zu helfen. Bei militärischen Operationen ist der Gremlin, oder auch Kobold- Effekt längst Le­gende. Manche Testpiloten und Astronauten räumen ein, dass bei den genauestens kalibrierten (geeichten) Leit, Kontroll, und Kommunikationssysteme bisweilen unerklärliche Abweichungen auftreten. Jahn/Dünne, An den Rändern, S. 70,  Demnach hat das Denken einen Einfluss.

           

Es könnte demnach möglich sein, dass das Denken einen subtilen Einfluss auf Geräte oder Instrumente ausübt. Bei aller notwendigen Skepsis verdient diese Frage eine nähere Untersuchung.

           

   Die von Jahn und Dünne dazu angestellten Untersuchungen und Experimente genü­gen in Aufbau und Durchführung dem Standard der Wissenschaften. Die Details der Forschungen sind dokumentiert und publiziert und vielfach geprüft und bestätigt. Die Untersuchungen wurden mit völlig »normalen«, durchschnittlich begabten Per­sonen durchgeführt, die alle ohne besondere aussergewöhn1iche Fähigkeiten waren. Bei den Experimenten wurde untersucht, inwieweit eine Versuchsperson in der Lage ist, die Ergebnisse eines Zufallszahlengenerators nur durch mentale Aktivitäten zu beeinflussen.

           

Ein solcher Zufalls-zahlengenerator produziert je Durchgang Ereignisse (Zahlen) in zufälliger Reihenfolge. Daraus ergibt sich bei einer genügend hohen Anzahl von Durchgängen eine mathematisch, statistisch prüfbare und vorhersagbare Normal­verteilung der Ereignisse. Diese repräsentiert die einzelnen Wahrscheinlichkeiten für die Zufalls-ergebnisse bei einer Vielzahl von Durchgängen. Aufgabe der Probanden ist es, die Ergebnisse dieser Zufallsprozesse mental zu beeinflussen. Dazu sitzt der Proband etwa zwei Meter von der Maschine entfernt in angenehmer Umgebung und entspannter Atmosphäre. Die Teilnehmer werden ermutigt, die Versuche spie­lerisch anzugehen und ohne Gewalt bestimmte Ergebnisse zu produzieren.

             

    Eine Vielzahl von Versuchsreihen konnte zweifelsfrei ermittelt werden, dass durch die Intention der Probanden, natürlich ist diese Intention jeweils vorher fest­zulegen und zu dokumentieren, die gemessenen gegenüber den zu erwartenden Ergebnissen merklich verändert waren. Vgl. die Ergebnisse bei Jahn/Dünne, An den Rändern, S. 104 ff. Dass diese Abweichung rein zufällig erzielt wurde, bewegt sich in der Wahrscheinlichkeit von weniger als 1: 1 000 000. Jahn/Dünne, An den Rändern, S. 107 Dabei zeigten die Teilnehmer jeweils spezifische Muster der Ver­schiebungen der Ergebnisse, das heißt jeder Teilnehmer hat eine spezifische und individuelle Signatur. Vgl. Jahn/Dünne, An den Rändern, S. 111  [Belege liegen vor].

 

Nach den Untersuchungen von Jahn/Dünne im Rahmen des PEAR- Projektes sind für die erzielten Ergebnisse nicht nur die bewussten Intentionen, sondern ebenso unbewusste Einstellungen, Erwartungen, Aversionen etc. von Relevanz. Die dargestellten und prüfbaren Ergebnisse des PEAR- Projektes sind von erheblicher Bedeutung. Wir sind zu auffällig, um darüber hinwegzusehen und wir als zufällige Phänomene abzutun. Es muss daher die Frage gestellt werden, wie dieser Effekt erklärt werden kann, und welche Bedeutung es für die Sicht der Welt haben muss, wenn man diese Effekte und deren Erklärungen im täglichen Leben berücksichtigt. Wer die Wirkung des Denkens auf die Außenwelt, d. h. die realen Objekte, untersu­chen will, muss sich zunächst mit der Frage befassen, worin die Natur dieser realen Dinge eigentlich besteht. Dies ist eine Frage, mit der sich Menschen seit tausenden Jahren beschäftigen. Sokrates und insbesondere sein Schüler Platon befassten sich ausgiebig damit. Nach Platon sind alle wahrgenommenen Objekte lediglich Schattenbilder ewiger und un­wandelbarer Formen und Ideen. Aristoteles wiederum spricht von einer großen Kette des Seins, nach der eine fort­schreitende Entwicklung der Natur in dieser Seinskette, von unbelebten Objekten über Pflanzen bis hin zum Menschen, vom Reifen der Seele begleitet wird. Die Natur wandelt sich danach stetig vom Unvollkommenen zum Vollkommenen mit stetig zunehmender Komplexität. Mit Demokrit begann dann die Zeit der Annahme, dass die Natur aus unteilbaren griechisch: a-tomos und unzerstörbaren kleinsten Bausteinen aufgebaut ist. Sicher antworten wir, Materie besteht aus Atomen, diese wiederum aus Atomkern und den diesen umkreisenden Elektronen; der Atomkern besteht aus Neutronen und Protonen. Mittlerweile wird angenommen, dass diese Protonen und Neutronen aus noch viel kleineren Teilchen, den Quarks, bestehen, diese ihrerseits aus so genannten Pre, Quarks. Vermutlich können auch diese Pre, Quarks in noch kleinere Bestandteile zerlegt werden. Auch durch diese Forschungsergebnisse fühlt man sich in der Annahme bestätigt, dass Materie etwas Festes ist und letztlich aus Materieklumpen besteht. HALT- schauen wir uns die Dinge doch genauer an!

           

     Der Durchmesser eines Atoms beträgt etwa ein 100 Millionstel Zentimeter. Der Durchmesser des Atomkerns beträgt ungefähr den zehntausendsten Teil des Gesamt­durchmessers des Atoms. Wenn Wir zum Vergleich das ganze Atom auf die Größe des Petersdoms in Rom vergrößern, so nimmt der Atomkern die Größe eines Salzkorns an. »Ein Salzkörnchen in der Mitte des Petersdoms und Staubteilchen, die durch den weiten Raum des Doms wirbeln, so können wir Kern und Elektronen eines Atoms darstellen. Capra, Physik, S. 65

 

Der materiefreie Raum enthält daher Energie, nach neueren Schätzungen so viel, dass ein »Fingerhut von Raum genügend Nullpunkt, Energie enthält, um alle Weltmeere verdampfen zu lassen. Hayward, Briefe, S. 174 Hai Puthoff /  Die geschilderten Sachverhalte sind allerdings nicht nur für die Vorgänge auf atoma­rer bzw. subatomarer Ebene von Bedeutung. Der Physiker Hai Puthoff konnte nachweisen, dass jede Materie ständig mit der Va­kuumenergie interagiert und diese Energie für die Aufrechterhaltung des Materie­aufbaus notwendig ist. Nach Puthoff würden alle atomaren Strukturen ohne diese Energie in sich zusammenfallen. Indiz für die ständige Interaktion der Materie mit der Nullpunkt- Energie ist nach Puthoff die Trägheit von Körpern als der Widerstand, den die Nullpunktenergie der Bewegung entgegensetzt. Vgl. dazu auch Laszlo, Feld, S. 231 f. mit weiteren Nachweisen. Diese Nullpunkt- Energie ist offensichtlich das Medium, das letztlich alles mit allem verbindet, da im Ursprung alles aus der Vakuum­energie heraus erzeugt wird. Das heißt, über die Vakuumenergie ist auch der einzelne Mensch mit anderen Menschen und dem ihn umgebenden Kosmos verbunden. Put­hoff beschreibt die Vakuum- Energie als physikalischen Ausdruck des allgegenwär­tigen, alles durchdringenden Energieozeans, der alle Phänomene zusammenhält und trägt und in ihnen manifestiert wird. Hayward, Briefe, S. 175

     

       Auch neuere Forschungsergebnisse belegen, dass Trägheit, Masse und auch Schwer­kraft Produkte der Interaktionen mit dem Vakuum sind. Das Vakuum ist danach nicht eine wissenschaftliche Fiktion, sondern eine reale physikalische Substanz, die das gesamte Universum einschließlich der vorhandenen Objekte durchdringt und für das Verständnis der Natur und Makromechanismen fundamental ist. Vgl. Laszlo, Feld, S. 234 f. Auch diese Ausführungen bestätigen die bereits dargestellte Auffassung, dass alles mit allem verbunden ist. Alle Materie besteht nach diesen Erkenntnissen letztlich aus Energie, aus dem Tanz der Elektron-  Positron Teilchen aus der Vakuumenergie. Jede Vakuumenergie ist in ihrem eigentlichen Zustand, das heißt in ihrem Ruhezustand als potenzielle Energie nicht messbar. Messbar sind nur die Veränderungen dieses Zustands, die als subatomare Teilchen, elektromagnetische Strahlung und Kräfte auftreten, quasi als Wellen und Blasen auf der Oberfläche des Ozeans virtueller Energie. Diese subatomaren Teilchen sind nicht kleine, unteilbare und feste Materieklumpen, sondern eher vibrierende, wirbelnde Energiestrudel. Ihre Bewegung in den subatomaren Teilchen ist für ihre Existenz grundlegend. Ein ruhendes Teilchen gibt es nicht.

 

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich eine neue Sichtweisen der Welt, die Quantenphysik. Wir waren zu dieser Zeit, und sind es immer noch, radikaler und um­wälzender als alles Vorherige. Die Implikationen der in den 20er,Jahren von Einstein entwickelten Relativitäts­theorie waren gerade erst verdaut, als eine Gruppe von Wissenschaftlern (u. a. Niels Bohr/Däne, Louis de Broglie/Franzose, Erwin Schrödinger und Wolfgang Pauli / Österreicher, Werner Heisenberg/ Deutscher und Paul Dirac/ Engländer) ihre Erklärungen der Materie und der subatomaren Welt lieferten. Ausgangspunkt war Max Planck, der entdeckte, dass Wärmeenergie nicht kontinuierlich abgestrahlt wird, sondern in Form von Energiepäckchen, so genannten Quanten, abgegeben wird.

           

      Im Falle von Licht werden diese Lichtquanten als Photonen bezeichnet, masselose Teilchen, die sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen. Diese Teilchen haben in physi­kalischen Versuchen höchst merkwürdige Eigenschaften gezeigt. In dem berühmten Doppelspalt- Experiment sendet eine Lichtquelle einzelne Photonen durch einen sehr schmalen Schlitz in einem Schirm auf eine zweite, dahinter stehende Platte. Auf dieser Platte entsteht dann ein Beugungsmuster, entsprechend der Wellennatur des Lichts.

 

Offensichtlich können Elementarteilchen sowohl als Teilchen als auch als Welle in Erscheinung treten. Dies ist allerdings höchst seltsam! Denn während ein Teilchen Energie und Masse auf einen bestimmten Punkt im Raum konzentriert, ist die Ener­gie einer Welle über den Raum verteilt. Ein Teilchen hat einen Ort, ist also lokalisiert, eine Welle dagegen nicht. Danach schließen sich aber augenscheinlich Welle und Teil­chen als Art der Verteilung von Energie in Raum und Zeit gegenseitig aus. Wenn aber ein Experiment ein davon abweichendes widersprüchliches Ergebnis erbringt. Wie ist dies zu erklären?

 

       Der Lösungsansatz liegt in dem Verständnis der Materie. Auf der subatomaren Ebene ist ein Teilchen nicht ein an einem bestimmten Ort fixiertes festes Klümpchen. Ebenso laufen die Vorgänge auf subatomarer Ebene nicht mit Sicherheit zu definierten Zeiten ab. Auf dieser Ebene haben die Teilchen eher »Tendenzen« zu erscheinen. (Vgl. Capra, Physik, S. 67)

 

Dieser Aspekt wird als das Heisenberg' sehe Unbestimmtheitsprinzip bezeichnet, wonach man nie gleichzeitig die Geschwindigkeit und den Ort eines subatomaren Teilchens kennen kann. Man kann lediglich bestimmen, mit welcher Wahrschein­lichkeit ein Teilchen mit einer bestimmten Geschwindigkeit an einem bestimmten Ort erscheinen wird. Diese Tendenzen werden mathematisch als Wahrscheinlich­keitswellen ausgedrückt. Vereinfacht ausgedrückt: Je größer die Welle, desto größer die Wahrscheinlichkeit, an diesem Punkt auf ein Photon zu treffen. Die Wahrscheinlichkeit wird für einen bestimmten Positionswert am höchsten sein. Das ist dann der Ort, wo wir das Elektron mit größter Wahrscheinlichkeit antreffen können. Aber es wird einen ganzen Bereich von Orten geben, wo die Chance, das Elektron zu lokalisieren, beträchtlich groß ist. Goswami, Universum, S. 60

            Wahrscheinlichkeitswellen sind keine dreidimensionalen Wellen wie z. B. Wasser ­oder Schallwellen. Es sind vielmehr mathematische Funktionen mit den Eigen­schaften von Wellen, »die über die Wahrscheinlichkeit Auskunft geben, mit welcher die Teilchen an bestimmten Orten und zu bestimmten Zeiten anzutreffen sind«. Capra, Physik, S. 67 /  Ein subatomarer Vorgang ist daher nicht sicher zu prognostizieren. Man kann nur angeben, wie wahrscheinlich sein Auftreten ist.

            Diese Wellen breiten sich über den Raum aus. Dies ist Ursache dafür, dass einzelne Teilchen mit dieser bestimmten Wahrscheinlichkeit eigentlich unüberwindbare Ereignisse durch Tunnel oder mittels Quantensprung überwinden.  Kaku, Hyperraum, S. 146) Das Teilchen ist mit einer bestimmten Wahrschein­lichkeit vor dem Hindernis und mit einer bestimmten anderen Wahrscheinlichkeit hinter diesem Hindernis. Dieser Effekt ist zwar äußerst verblüffend, aber vielfach bestätigt. Und für alle Skeptiker: Ohne diesen Quanten-Tunnel-Effekt wäre die so genannte Tunneldiode nicht denkbar, und ohne diese müssten Wir auf Fernsehgeräte, Computer, Radio usw. verzichten.  Kaku, Hyperraum, S. 147

            Danach ist die Quantentheorie offensichtlich funktionstüchtig, und man sollte ihren Implikationen besser Beachtung schenken! Die Wellen beschreiben nicht nur das Verhalten einzelner sub­atomarer Teilchen, »sondern werden als Aspekte eines Materiefeldes aufgefasst, in den die Teilchen als so genannte Erregungsquanten rücken. Demnach ist ein Elektron ein Teilchen in einem Materiefeld, so wie ein Photon ein Teilchen in einem elektro­magnetischen Feld  ist. Sheldrake, Gedächtnis, S. 155 / 

            Es gibt so viele Arten von Materiefeldern, wie es Teilchenarten gibt. Die Felder geben die Wahrscheinlichkeit an, mit der an bestimmten Raumpunkten Quanten angetroffen werden. Diese Felder sind Zustände des Raumes, und dieser Raum ist nicht leer, sondern voller Energie und erfährt Quantenfluktuationen, bei denen neue Quanten aus dem Nichts erschaffen, und dann wieder vernichtet werden. Shel­drake, Gedächtnis, S. 156

            Damit erhalten wir allerdings ein erstaunliches Ergebnis: Die Materie und offenbar damit die uns umgebende Welt sind nicht aus kleinsten festen Körpern aufgebaut. Die Dinge sind vielmehr aus wellenartigen Wahrscheinlichkeiten aufgebaut, die letztlich nicht die Wahrscheinlichkeit von einzelnen Objekten, sondern die Wahrscheinlich­keit von Zuständen ausdrücken.

            Ein ganz erstaunlicher Effekt dieser Wahrscheinlichkeitswellen ist die Eigenschaft der Nichtlokalität der Teilchen. Die Quantenphysik stellt fest, dass diese Wellen sich über die normalen Grenzen von Raum und Zeit hinwegsetzen. Ein Teilchen ist  genau an keinem Ort lokalisierbar, sondern es befindet sich an mehreren Orten gleichzeitig, es ist nicht lokal.  Laszlo, Feld, S. 99

 

Weltanschauung          

 

Nach neuen Erkenntnissen der Dekohärenz [nicht zusammenhängende Fakten] braucht es zur Beschreibung der Wirklichkeit unbedingt drei Grö­ßen:

Objekt,

Umgebung,

Bewusstsein.

Jede Wahrnehmung bestimmt und fixiert einen Zustand. Wenn wir etwas wahrnehmen, sind dies keine objek­tiven Tatsachen. Durch die individuelle Einstellung zu einer Sache, wird unser Denkvermögen bestimmt, welches von mehreren Zustandsmöglichkeiten Wirklichkeit werden soll. Darin eingeschlossen ist die anerkannte Tatsache, dass unsere mentale Aktivität immer mit den physi­kalischen Prozessen unserer lokalen oder nichtlokalen Umwelt interagiert ist.Wissenschaftler scheuen sich nicht mehr, offen zu sagen, dass Bewusstsein oder Gewahrsein neben

Raum,

Zeit,

Materie und

Ener­gie

Es ist ein Fehler, den Geist aus der Natur zu verbannen. Lange Zeit wurden die Erkenntnisse der Quantenphysik in den übrigen Wissenschaften und in weiten Gebieten der Physik selbst ignoriert, weil an eine grundsätzliche Verschiedenheit zwischen der quantenphysikalischen Mikroweit und der anscheinend mechanistisch funktionierenden Makroweit geglaubt wurde. Immer mehr Überzeugungen gehen davon aus, dass die Erkenntnisse aus der Quantenphysik auch für unsere Makrowelt, insbe­sondere für den Menschen gelten. Zahlreiche wissenschaftliche Phänomene sind anerkannt, welche aus herkömmlicher Perspektive die „verrückte“ Quantenwelt unleugbar machen. So, das einfache Doppelspalt-Experiment, bei dem Photonen oder Elektronen nach Passieren zweier Spalten ein Interferenzmuster erzeugen. Dies ist der typische Quanteneffekt überhaupt. Diese Beweise wurden im Laufe der Zeit mit immer größeren Objekten wiederholt. Mit Atomen, kleinen Molekülen und unlängst mit Kügelchen aus 60 Kohlestoffatomen. Der international renommierte öster­reichische Physiker Anton Zeilinger hält es für möglich, das Doppelspalt-Experiment auch mit Viren durchzuführen.

 

Auch, dass ein Photon an zwei Orten zugleich sein kann, nein- Forscher können sogar im Nachhinein auswählen, ob das Photon sich an beiden Orten aufgehalten hat oder nur an einem der beiden. Dieses neue Bewusstsein unseres Geistes, unterscheidet sich grundlegend, von den ehemals als objektiv definierten Naturwissenschaften, durch persönliche Erkenntnis heutiger Zeit. So gelingt es uns, in das Innere der Natur bzw. des Atoms zu treffen, schlussfolgernd auf uns selbst. Darum ist es auch notwendig, die sinnliche Erkenntnis, das Verstehen mit dem Herzen wieder zu integrieren. [Emotionale Intelligenz]  Wir dürfen verstehen, dass die Welt mit jeder Messung verändert beziehungsweise geschaffen wird, oder nach einer anderen bestimmten Welt, aus verschiedenen möglichen Parallelwelten ausgewählt wird. Die Existenz einer vermeint­lich menschlich objektiven Welt gibt es nicht mehr. Der Mensch geht nicht zu­rück, sondern vorwärts, und erkennt seinen Glauben über die existierende und der zukünftigen Welt, zum Guten oder Schlech­ten. Wir dürfen erkennen, wie das kausal determinierte und linear ablaufende Weltverhältnis und Verständnis seit Beginn des 1. Weltkrieges Schritt für Schritt erfolgte. Eine Zeitperiode, die nachweislich bereits vor tausenden von Jahren durch den Propheten Daniel aufgeschrieben wurde.            pd.prof.dr.div.hc.w.g.walkhoefer

 

                          

 

Aberglaube          und    

Forschungsergebnisse 

 

Der Mensch braucht   1.    mindestens 8 Stunden      

Schlaf, um erholt zu sein.

 

 

 

 

 

Als älterer Mensch     2. brauche ich mehr Schlaf als in jüngerem Alter.

   Wahrheit

 

  

 

 

  Der gesunde Schlafbedarf des Menschen ist individuell unterschiedlich.

  Es gibt deshalb keine allgemeingültige Regel, wie viel Schlaf er im Ø

braucht. Die Mehrzahl der Menschen durchschlafen in 6-7 Std. alle

notwendigen Stadien ab, um tagsüber ausgeruht zu sein. Sich mit

hohen Erwartungen an den Schlaf unter Druck zu setzen,

trägt zu Schlafstörungen. 

 

Ältere Menschen brauchen weder mehr noch weniger Schlaf. Der Schlaf ver­ändert sich jedoch im Alter. Er ist störanfälliger, häufiger

unterbrochen und der Tiefschlafanteil sinkt.

Ältere Menschen neigen dazu, auch tagsüber zu schlafen.

 

Je kälter d. Schlafraum, 3.        

desto besser der Schlaf.

 

Die Raumtemperatur im Schlafzimmer sollte in erster Linie angenehm sein. Für viele Menschen liegt dies zwischen 16 und 18 Grad Celsius.

 

Mit Alkohol kann ich  4.

besser schlafen.

 

Auf keinen Fall. Obwohl abendlicher Alkoholgenuss fördernd wirken

kann, wird der Schlafablauf unruhiger und zerstückelt und

Tiefschlaf und REM- Schlaf (Traumschlaf) werden unterdrückt.

Alkohol gehört zu den häufigsten Verursachern von

Durchschlafstörungen.

 

Anstrengende           5. 

Aktivitäten vor dem Zubettgehen machen mich müde.

Körperliches Training etwa 4 - 6 Stunden vor dem Schlaf wirkt

­fördernd. Belastend qeistiqe oder körperliche Tätigkeit

kurz vor dem Schlafen stören das Einschlafen. Sexuelle Aktivitäten

sind davon ausgenommen. Diese fördern eher den Schlaf.

Nach einer schlechten  6. Nacht hatte, sollte ich morgens länger im Bett bleiben oder einen Mittagsschlaf halten, um den Schlaf nachzuholen.

  Unabhängig davon, wie lange Sie abends zum Einschlafen gebraucht

haben, sollten Sie morgens regelmäßig zu Ihrer gewohnten Zeit

aufstehen. Schlafen tagsüber vermindert den Schlafdruck und

erzeugt am Abend wiederum Einschlaf- Schwierigkeiten. Das

Einhalten regelmäßiger Schlafzeiten stabilisiert die Schlaf­fähigkeit

und den Schlaf-Wach-Rhythmus. Wenn Sie einen Mittagsschlaf halten,

dann regelmäßig zur gleichen Zeit und von gleicher Dauer.

 

Ein Muss, möglichst    7.

früh zu Bett gehen.

 

  Sie sollten dann zu Bett gehen, wenn Sie müde sind. Die

  meisten Menschen mit Schlafgestörten verbringen zuviel

  Zeit im Bett. Vor allem ältere Menschen haben die Neigung,

  zu früh zu Bett zu gehen. Beschränken Sie Ihre Bettzeit auf

  6 - 7 Stunden.

 

Wenn ich bei          8. Schlaflosigkeit während der Nacht aus dem Bett aufstehe, werde ich nur noch wacher.

 

Wenn Sie länger als 20 Minuten nicht einschlafen können, im

Bett un­ruhig werden, sollten Sie das Bett verlassen und

einen anderen Raum aufsuchen. Dadurch können Konditionierungen

(automatische Lernprozesse/Koppelung) zwischen belastendem

Wachliegen und Schlafplatz vermieden werden. Aktionen

wie Turnübungen, Liegestütz o.Ä. sind ungeeignet. Gut ist,

entspannende Musik hören. Den Raum möglichst dunkel lassen,

um die innere Uhr nicht aus dem Rhythmus zu bringen.

 

Nach einer schlechten 9. Nacht bin ich nicht in der Lage, die Aufgaben am nächsten Tag zu erfüllen.

Entwickeln Sie keine sog. „eigene Prophezeiungen“. Dem Schlaf ist keine übersteigerte Bedeutung beizumessen, weil dies das Problem verschlim­mert. Bleiben Sie dem Schlaf, wie dem Leben gegenüber, positiv eingestellt.

 

Nur mit einem             10. Schlaf­mittel schlafen. Jedes Mal, wenn ich versuche, es abzusetzen, merke ich, wie sehr ich noch immer unter Schlafstörungen leide.

 

Nach Absetzen eines Schlafmittels kann es (manchmal schon bei einmaliger Einnahme) in der darauf folgenden Nacht zur Verschlechterung des Schlafes im Sinne einer Absetz-

Insomnie (= akute Schlafverschlechterung als Folge des

Absetzens von Medikamenten) kommen. Der Schlaf ist dann

häufig noch schlechter als zu Ausgangsbedingungen, so dass fälschlicherweise gedacht wird, dass dies nur durch weitere

Einnahme des Schlafmittels zu behandeln ist. Schlafmittel

immer rausschleichend absetzen.

 

Der Schlaf ist nicht   11.

positiv zu be­einflussen – außer durch Schlafmittel.   

 

 

  Sie können Ihren Schlaf selbst ohne äußere Mittel

  positiv beeinflussen. Durch eine positive Einstellung zum

  Leben und das Einhalten dieser Wahrheiten, wie

  regelmäßige Schlafzeiten können guten Schlaf wieder

  erlernbar machen.

_________________________________________________________©2o10 pd dr. div. hc. w. g. walkhoefer

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